Tanz auf internationalem Parkett – NWZ 11.6.2016

Peter-Ustinov-Schule  wird zur „Europaschule“ ernannt

Die Schule darf sich für fünf Jahre „Europaschule des Landes Niedersachsen“ nennen. Austauschprogramme gibt es mit Polen und Frankreich, weitere mit Italien und Litauen sind in Planung.

HUDE Die Peter-Ustinov-Schule in Hude hat sich das Thema Europa groß auf die Flagge geschrieben. Egal ob im Unterricht oder während der Austauschprogramme mit Schulen aus anderen europäischen Nationen, der internationale Austausch wird in der Bildungseinrichtung nicht nur gelehrt sondern auch gelebt.

Für dieses Engagement bekam die Schule jetzt das Qualitätssiegel „Europaschule des Landes Niedersachsen“ verliehen. Regierungsschuldirektor Wolfgang Schwarberg von der Landesschulbe- hörde freute sich, die Auszeichnung als letzte offizielle Amtshandlung vor seiner Pensionierung vergeben zu dürfen. „Es gibt wenige Schulen im Landkreis, die in der Arbeit rund um das Thema Europa so engagiert sind“, lobte er das Engagement. Es sei wichtig, Menschen aus den verschiedenen europäischen Staaten zusammenzubringen, um „Europa“ für den Einzelnen fassbar zu machen. Das habe die Peter-Ustinov-Schule vor allem mit ihren Austauschprogrammen vorbildlich umgesetzt.

Aber nicht nur der Schüleraustausch mit Schulen in Frankreich (seit 28 Jahren), Polen (seit 15 Jahren) sowie Partnerstädten der Gemeinde Hude in Litauen und Italien (befinden sich im Aufbau) seien Kriterium für den Titel. „Wir mussten einen richtigen Bewerbungsbogen ausfüllen“, berichtet Katrin Rettcher. Von Interesse sei auch das Sprachangebot der Schule (Englisch und Französisch als Unterrichtsfach, Spanisch, Polnisch und Italienisch als AG) oder ob es Lehrpersonal mit ausländischer Staatsbürgerschaft gebe.

Aufgrund dieser Abfrage habe die Landesschulbehörde Punkte gegeben. Ab 80 von 140 Punkten erhalte eine Schule den Titel für fünf Jahre, erklärte Wolfgang Schwarberg. „Die Peter-Ustinov-Schule hat 133 Punkte erreicht – eine glatte 1“, betonte der Beamte zufrieden.

Glückwünsche gab es auch von Bürgermeister Holger Lebedinzew: „Der Titel zeigt, dass Lehrer und Schüler über den Tellerrand hinausschauen. Ich freue mich über dieses zusätzliche Qualitätsmerkmal unserer Gemeinde“.

Quelle : Nordwest-Zeitung, Landkreis Oldenburg

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