Leitbild

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Das Leitbild ist der Grundgedanke des Schulprogramms. Unsere Schul-programmarbeit zielt im Kern auf eine kontinuierliche Verbesserung schulischer Arbeit. Allerdings muss das Verhältnis zwischen Analyse, Planung und Umsetzung angesichts des intensiven Alltagsgeschäftes in der Schule in einem ausgewogenen Verhältnis stehen.

Zugleich soll Schulprogrammarbeit die an der Schule handelnden Personen dazu bewegen, sich noch mehr und auf eine andere Weise mit Lehr- und Lernprozessen zu befassen.

Unter Schulprogrammarbeit verstehen wir:

  • Verständigung des Kollegiums und aller an der Schule handelnden Personen über Stärken und Schwächen der Schule sowie über längerfristige Entwicklungsziele.
  • Eine gemeinsam entwickelte und beschlossene Arbeitsplanung aufbauend auf der Auswertung des vergangenen Jahres.
  • Die schriftliche Festlegung verbindlicher Standards für Schülerleistungen in den einzelnen Jahrgängen sowie eine kontinuierliche Auswertung bzgl. des Erreichens der festgelegten Standards.

In unserem Leitbild möchten wir eine Zielvorstellung entwickeln, was die Schule kennzeichnen und im Mittelpunkt unserer Bemühungen stehen soll. Es geht also um folgende Fragen:

  • Wohin wollen wir?
  • Welche Werte sind uns wichtig?
  • Wie gestalten Schülerinnen und Schüler bzw. Eltern unsere Schule mit?
  • Was soll die Qualität unserer Schule ausmachen?
  • Wie formulieren wir unser pädagogisches Selbstverständnis?
  • Wie erreichen wir durch die kontinuierliche Weiterentwicklung des Schulprogramms eine Verbesserung schulischer Arbeit und Ergebnisse?

In einer schulinternen Fortbildung am 27.3.2014 haben wir unsere Grundsätze überarbeitet und dabei unsere schulischen Aktivitäten den Grundsätzen zugeordnet. Damit wurde sichtbar, wie wir unsere Grundsätze mit schulischem Leben füllen und was wir unter der Umsetzung dieser Grundsätze verstehen.  Aufgrund der Übersichtlichkeit können wir natürlich nicht jede Aktivität unseres schulischen Alltags erfassen, sondern repräsentativ nur wesentliche Bausteine unserer schulischen Arbeit. Im Folgenden finden Sie unsere Grundsätze und die jeweils zugeordneten Aktivitäten unserer schulischen Arbeit.

 Grundsätze

 1. Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte und alle anderen am Schulleben der Peter-Ustinov-Schule Beteiligten achten und tolerieren sich gegenseitig und fördern gemeinsam die Identifikation mit der Schule.

  • Wir veranstalten jedes Jahr einen Abschlussball.
  • Wir organisieren im 2. Schulhalbjahr 2013/2014 ein großes klassenübergreifendes Tanzprojekt.
  • Wir gestalten jedes Jahr eine Projektwoche mit einem offenen Präsentationstag.
  • Wir veranstalten Sportfeste (Schwimmfest (5.Jhg.), Völkerball, Basketballturnier und Spaßolympiade). 
  • Wir präsentieren unsere Schule auf dem Bürgerfest in Hude.

2. Im Unterricht wird die Fähigkeit, selbstständig zu lernen, vermittelt. Dies wird durch Methodenvielfalt, neue Ideen und den Erwerb von Medienkompetenz unterstützt.

  • Im 8. Jahrgang erwerben die Schüler einen Computerführerschein, welcher an die Inhalte des Europäischen Computer Führerschein (ECDL) angelehnt ist.
  • Es besteht ein Methodenkonzept, welches in Zusammenarbeit aller Fachbereiche die Methodenkompetenz der Schüler gewährleistet.
  • Im 5. u. 6. Jahrgang ist die Arbeitsplanarbeit ein methodischer Schwerpunkt unserer Arbeit, welcher das selbstständige Lernen der Schüler fördert und ein differenzierendes Arbeiten in diesen Jahrgängen ermöglicht.
  • Es besteht ein Medienkonzept, welches in Zusammenarbeit aller Fachbereiche die Medienkompetenz der Schüler gewährleistet.

3. Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler gewährleisten gemeinsam einen motivierenden und effektiven Unterricht, in dem Wissen und Werte zur Gestaltung eines sinnerfüllten und verantwortungsbewussten Lebens vermittelt werden. Die Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten bildet dafür eine wesentliche Grundlage.

  •  Am 27.11.2013 wurde die Peter-Ustinov-Schule als „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet. Dies ist eine Auszeichnung für unser Gesamtengagement in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.
  • In einer schulinternen Fortbildung im Nov. 2013 wurden die Lehrkräfte im Bereich Binnendifferenzierung und kooperativer Lernmethoden fortgebildet.
  • Die Fortbildungskomission erstellt jedes Jahr ein Fortbildungskonzept für das folgende Schuljahr, um so ein planvolles und auf die jeweiligen Bedürfnisse der Fachbereiche und Lehrkräfte angepasstes Fortbildungsangebot zu organisieren.
  • Um einen intensiven Informationsaustausch mit den Eltern zu ermöglichen, arbeiten wir im 5. und 6. Jahrgang mit dem Wochenrückblick.
  • Die Elternsprechtage bilden eine wichtige Grundlage bei der Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten. Im Hinblick auf die besondere Situation in den 5. und 6. Jahrgängen bieten wir dort zusätzliche Elternsprechtage an.

4. Die Schülerinnen und Schüler werden entsprechend ihrer individuellen Fähigkeiten gefördert und gefordert.

  • In der Schüler-Schüler Lernhilfe erhalten Fünf- und Sechsklässer durch Schüler des 9. Jahrganges Nachhilfe.
  • Im offenen Ganztagsschulzug bieten wir im Bereich Übendes Lernen ein zusätzliches fächerbezogenes Lern- und Förderangebot an.
  • Wir führen Lerneingangstests am Anfang des 5. Jahrgangs in den Fächern Mathematik und Deutsch durch und fördern bzw. fordern die Schüler darauf aufbauend systematisch.
  • Wir bauen schrittweise in Zusammenarbeit mit den an unserer Schule eingesetzten Förderschulkräften den Lernmittelfundus für Schüler mit dem Förderbedarf Lernen auf.
  • Im Bereich Inklusion kooperieren wir mit der Förderschule Vielstedter Straße und den Grundschulen.

5. Durch umfassende Präventionsarbeit und das konsequente Einfordern an unserer Schule geltender Regelungen und Vereinbarungen wird der Erwerb sozialer Kompetenzen gefördert.

  • Die in unserem Präventionskonzept enthaltenden nach Jahrgängen gegliederten Präventionsbausteine sind ein fester Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit.
  • Sozialpädagoginnen und Beratungslehrer sind fest in unserer pädagogischen Arbeit der Schule verankert und als Ansprechpartner für alle an der Schule Beteiligten präsent.
  • Im 5. und 6. Jahrgang stehen dem Klassenlehrer Stunden für das Sozial- und Teamtraining zur Verfügung.
  • Wir haben ein klar strukturiertes Konzept zum Umgang mit Rauchern an unserer Schule, welches Schülern wie Eltern bekannt ist und von allen Lehrkräften umgesetzt wird.
  • Die Schule arbeitet auch im Präventionsbereich mit der Gemeinde eng zusammen und ist im Präventionsrat der Gemeinde vertreten.

6. Die Peter-Ustinov-Schule mit Ganztagsschulzug öffnet sich für alle Schülerinnen und Schüler als Lern- und Freizeitort.

  • Wir bieten im offenen Ganztagsschulzug regelmäßig ein breites Angebot an Arbeitsgemeinschaften und Freizeitaktivitäten an.
  • Unsere Theater-AG veranstaltet regelmäßig Theateraufführungen und nimmt an Theaterwettbewerben teil.
  • In den Jahrgängen 5. bis 7 (Oberschule) wird das Lernangebot im teilgebundenen Ganztagsschulzug an zwei verpflichtenden Nachmittagen erweitert.

7. Alle an der Schule handelnden Personen setzen sich für eine Öffnung der Schule nach außen ein. Dazu gehören die Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern und allen gesellschaftlichen Bereichen unseres regionalen und europäischen Umfeldes.

  • Wir gestalten und pflegen aktiv unsere Schulpartnerschaften mit Arnage (Frankreich) und Polen (Nowe Miasto).
  • Wir nehmen regelmäßig an den Veranstaltungen des Enter-Projektes (Staatstheater Oldenburg) teil.
  • Wir führen regelmäßig Betriebsbesichtigungen bei unserem Kooperationspartner, den Amazonenwerken, und dem Mercedes-  Benz Werk in Bremen durch.
  • Der 7 Jhg. des Hauptschulzweiges macht jedes Jahr einen Küsten- und Waldeinsatz.
  • Wir nutzen regelmäßig und eingebunden in spezifische Unterrichtseinheiten die Museen in Oldenburg, Bremen und Bremerhaven.
  • Als Partnerschule des Universums Bremen nutzen wir regelmäßig diesen außerschulischen Lernort.

8. Wir gestalten den Übergang zu unserer Schule in enger Kooperation mit den Grundschulen und qualifizieren die Schülerinnen und Schüler systematisch für Ausbildungsmöglichkeiten und den erfolgreichen Besuch der weiterführenden Schulen.

  • Wir öffnen unsere Schule am „Tag der offenen Tür“ für alle 4.Klässler und Eltern.
  • Wir zeigen den neuen 5.Klässlern am Schnuppertag den Unterrichtsalltag.
  • Der Huder Schulverbund hat einen detaillierten Kooperationskalender  für den Schulformübergang erstellt und erfolgreich eingesetzt.
  • Wir treten mit den Grundschulen in gemeinsamen Fachkonferenzen in Kontakt und stimmen Inhalte und Konzepte ab.
  • Wir bieten durch die Profile Technik, Hauswirtschaft/Soziales, Wirtschaft und Sprachen die Möglichkeit einer individuellen Schwerpunktbildung auch in berufsvorbereitender Hinsicht.
  • Wir führen regelmäßig Informationsveranstaltungen zur Berufsvorbereitung durch (BIZ, Ausbildungsbörsen).
  • Wir führen in den Jahrgängen 9 und 10 ein Bewerbungstraining durch.
  • Wir bieten in den Jahrgängen 9 und 10 eine Berufsberatung in Kooperation mit dem Arbeitsamt in Einzelgesprächen und im Klassenverband an.
  • Wir haben einen Berufswahlordner erstellt, der ab dem Schuljahr 2014/15 den Schülern ermöglichen soll, alle berufsvorbereitenden Maßnahmen und Qualifikationen übersichtlich zu dokumentieren.

9. Wir nehmen kontinuierlich eine kritische Bewertung unseres Leitbildes bzw. Schulprogramms und damit unserer Arbeit vor.

  • Im Rahmen der Zertifizierung als Gütesiegelschule (2012-2015) erfolgte eine umfangreiche Evaluation mit dem Schwerpunkt der Berufsvorbereitung.
  • Am 27.11.2013 wurde die Peter-Ustinov-Schule als „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet. Dies ist eine Auszeichnung für unser Gesamtengagement in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.
  • In einer pädagogischen Dienstbesprechung evaluieren wir regelmäßig unsere pädagogischen Konzepte und Vereinbarungen.
  • Im Rahmen einer Schilf (27.3.2014) evaluierten wir unsere Grundsätze und zugehörigen schulischen Aktivitäten.
  • Teilnahme an einer Studie des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) 2012. Im Ländervergleich wurden Schüler des 9. Jahrganges in den Fächern Mathematik, Biologie, Chemie und Physik getestet. In allen Teilbereichen schnitten die Schüler besser als der Bundesdurchschnitt ab.
  • Die Fachkonferenzen nehmen jährlich eine Auswertung der Vergleichs- und Abschlussarbeiten in ihren Fachbereichen vor.

 

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