Präventions- und Interventionskonzept

Das vorliegende Konzept soll die Möglichkeit schaffen Prävention systematisch zu entwickeln und zu betreiben.

Schülerinnen und Schüler erleben Schule oft als eine mögliche Wirklichkeit, die mit ihren sonstigen Erfahrungen nicht viel zu tun hat. Normen und pädagogische Haltungen, die wir als Lehrer/innen bislang vorausgesetzt haben, gelten immer weniger als selbstverständlich für alle. Der Schule kommt die Aufgabe zu, soziale Werte, Normen und Verfahren zu vermitteln, die von kulturell ganz unterschiedlich geprägten Menschen geteilt werden können. Ob dies gelingt, hängt davon ab, ob sich eine konstruktive Lerngemeinschaft bildet, in der die Schüler/innen und Lehrer/innen ihre persönlichen Fähigkeiten optimal einsetzen können.

 Die Prävention ist gemäß dem niedersächsischen Bildungsauftrag der Schule (§2 NSchG) ein Teil der Erziehung in der Schule. In diesem Präventionskonzept sollen präventive Maßnahmen zusammengefasst und koordiniert werden, die bisher in den verschiedenen Jahrgangsstufen schon von den jeweiligen Klassen- oder Fachlehrkräften durchgeführt wurden.

Das Präventionskonzept versteht sich als vorläufiges, das jährlich evaluiert und den Evaluationsergebnissen entsprechend verändert werden soll. Alle relevanten Themen wie Gewalt, Suchtmittel, Bewegung, Ernährung und Gesundheit werden im Präventionskonzept erfasst. Die Bausteine stehen in einem sinnvollen Zusammenhang. Die Inhalte des Konzepts sind auf Nachhaltigkeit ausgerichtet.

Die den Jahrgängen zugeordneten Präventionsbausteine finden sie hier.