Peter-Ustinov-Schule Hude

Oberschule mit gymnasialem Zweig

Konzepte 5. und 6. Jahrgang  

Sehr geehrte Eltern,

am 1.8.2011 wurde aus der Peter-Ustinov-Schule Hude, Haupt- und Realschule, die Peter-Ustinov-Schule Hude, Oberschule mit gymnasialem Zweig. 

An dieser Stelle möchten wir Sie über die wichtigsten Veränderungen in den Jahrgängen 5 und 6 informieren.

Wie Sie schon aus den Informationen über unsere neue Oberschule entnehmen konnten, verändert sich insbesondere in den Jahrgängen 5 und 6 der Bildungsweg der Schülerinnen und Schüler. Im 5. Jahrgang werden die Schülerinnen und Schüler unabhängig von ihrer Schullaufbahnempfehlung gemeinsam unterrichtet, dann beginnt im 6. Jahrgang eine schrittweise äußere Differenzierung durch Kurse in den Hauptfächern (Deutsch, Mathematik, Englisch). Aufgrund der unterschiedlichen Lernvoraussetzungen und des individuellen Lernverhaltens ist es in diesen integrativen Lernsituationen wichtig, die Schülerinnen und Schüler individuell zu fördern und zu fordern und ein kooperatives und soziales Lernen zu ermöglichen. Im Folgenden sollen Ihnen die Grundzüge unseres didaktischen und pädagogischen Konzeptes für die Jahrgänge 5 und 6 erläutert werden.

Offenes Lernen – Arbeitsplanarbeit

Individuelles Fördern und Fordern beinhaltet immer eine Vielzahl von Aspekten, die hier nicht alle aufgeführt werden können. An dieser Stelle sollen Schwerpunkte unseres didaktisch-methodischen Konzeptes vorgestellt werden, welche besonders im 5. Jahrgang angewandt werden.

Neben den individuellen Förder- und Forderplänen, welche sich mit der spezifischen Lernausgangslage eines Kindes und individuellen Maßnahmen diesbezüglich beschäftigen, gibt es noch eine Reihe von fachbezogenen Möglichkeiten individuell auf die unterschiedliche Lernausgangslage von Schülerinnen und Schülern einzugehen. Im Sportunterricht ergeben sich andere Möglichkeiten der inneren Differenzierung als im Mathematikunterricht oder im Chemieunterricht.

Ein besonderer Schwerpunkt unserer Arbeit stellt das offene Lernen dar, bei dem  die Schüler selbstbestimmt in einem offenen Lernangebot arbeiten. Eine Form des offenen Lernens stellt die Arbeitsplanarbeit dar, auch in der zeitlichen Festlegung als Wochenplan bekannt.

Die Schüler arbeiten mit einem Arbeitsplan, bei dem sie in bestimmten Bereichen selber über Arbeitstempo und Anforderungsniveau der Aufgaben entscheiden. Solche Arbeitspläne enthalten in der Regel Pflicht-, Wahl-, Zusatz- und gegebenenfalls auch Partneraufgaben. Ziel ist es, die Schüler an selbstbestimmtes Lernen heranzuführen und dabei ein individuelles Lernangebot zu ermöglichen. Diese Lernphasen ermöglichen es dem Lehrer zudem, individueller auf einzelne Schüler und Schülergruppen einzugehen.

Kooperatives Lernen – Gruppentischarbeit

Ein weiterer Schwerpunkt ist das kooperative Lernen, welches bewusst das gemeinsame und soziale Lernen ermöglicht. Ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit ist deshalb die Gruppentischarbeit, bei der die Schülerinnen und Schüler an leistungsheterogenen Gruppentischen arbeiten und lernen. Diese Form des gemeinsamen Lernens muss bewusst geübt werden und ist deshalb eingebette† in ein pädagogisches Konzept.

Soziales Lernen – Sozialtraining und Klassenrat

Lernen ist nur in einer guten Lernatmosphäre möglich. Um dies zu unterstützen haben die Klassen des 5. Jahrganges regelmäßig Sozialtraining, bei dem Fähigkeiten wie Teamgeist, Kommunikation, soziale Wahrnehmung und Konfliktraining bewusst geübt werden. Da die 5. und 6. Klassen mit 2 zusätzlichen Stunden ausgestattet sind, muss dafür kein Fachunterricht gekürzt werden.

Um Konflikte gemeinsam in der Klassengemeinschaft zu lösen, arbeiten wir mit dem Konzept des Klassenrates. Probleme und Konflikte, die im Laufe der Woche anfallen, werden in einem Buch von den Kindern gesammelt und am Ende der Woche gemeinsam besprochen und Lösungsansätze entwickelt. Dies übernehmen zunehmend die Schülerinnen und Schüler in eigener Regie.

Elterninformation

Eine gute Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten ist für uns eine Grundvoraussetzung, um die schulischen Ziele ihres Kindes zu erreichen. Neben Elternabenden, Elternsprechtagen und der Arbeit der Elternvertreter ist es uns ein ständiger direkter Informationsfluss wichtig. Informationen über anstehende Klassenarbeiten, versäumte Hausaufgaben, notwendige Unterrichtsmaterialien und weitere wichtige Themen zum Schulleben kommen den Eltern in der Regel wöchentlich über einen schriftlichen Wochenrückblick oder über ein Elternmitteilungsheft zu. Sollte darüber hinaus weiterer Gesprächsbedarf bestehen, können natürlich jederzeit Termine für ein persönliches Gespräch vereinbart werden.

Förderkonzept (5. u. 6. Jahrgang)

Das Ziel unseres Förder- und Forderkonzeptes im 5. und 6. Jahrgang ist es, eine gute Basis für den Start in die Schulzweige in der 7. Klasse zu schaffen. Eine Übersicht über die Förder- und Forderangebote an unserer Schule finden Sie in der folgenden Übersicht. Dabei sind die schon ausgeführten Maßnahmen zur Binnendifferenzierung integraler Bestandteil unseres Förderkonzeptes für den 5. und 6. Jahrganges.

In diesem Zusammenhang können wir Ihnen nur einen kurzen Überblick über unser konzeptionelle Ausrichtung im 5. und 6. Jahrgang geben. Falls Sie noch Fragen haben, sprechen Sie uns bitte an.

Weitere Informationen über unsere Schule finden Sie auf unserer Homepage.